Listenhunde in der Schweiz

Listenhunde - Kampfhunde sind, nicht nur in der Schweiz ein grosses Thema.

In jedem Kanton gibt es andere Bestimmungen und Auffassungen.

Wer sieht hier noch durch?

Das neue Hundegesetz und dessen Verordnung soll das Halten von Hunden mit erhöhtem „Gefährdungspotenzial“ regeln.

Als typische „Kampfhunde“ gelten:

American Staffordshire Terrier, Bull Terrier und American Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, Pit Bull Terrier und American Pit Bull Terrier sowie Rottweiler.
Zudem sind die Kreuzungstiere dieser Rassen (z. B. American Bully) und alle Hunde, deren Erscheinungsbild vermuten lässt, dass sie von einem mit erhöhtem Gefährdungspotenzial abstammen, als Listenhund einzuordnen.

Es gibt gewisse Voraussetzungen in der Schweiz, um einen Listenhund zu halten:

  • mindestens 18 Jahre alt
  • nicht wegen Delikten verurteilt, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Hund als fragwürdig erscheinen lassen, oder deswegen in laufender Strafuntersuchung
  • Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung (Decksumme mindestens CHF 1 Million)
  • Nachweis über genügend kynologische Fachkenntnisse
  • persönliche und finanzielle Verhältnisse bieten Gewähr für eine artgerechte und verantwortungsvolle Hundehaltung

Der Beobachter hat eine Zusammenstellung (siehe Anhang) der wichtigsten Informationen Ende 2012 veröffentlicht, die einen ersten Einblick gibt.

Zudem hat der Kanton Aargau eine Auflistung der Ausbildungsstätten veröffentlicht, die Erziehungskurse für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial anbieten.

Tipp:

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Hundeverordnungen der einzelnen Kantone:

Quelle: Beobachter Online und Veterinärdienst AG, BS, BL, FR, GE, GL, SH, SO, TG, TI, VS, ZH

 

 

Mic

2 comments

  1. Marcel 19 Juni, 2016 at 23:42 Antworten

    dass es eine rasseliste gibt ist meiner meinung nach rassismus gegenüber hunderassen. leider ist sie nicht nur in der schweiz gesetzlich vorgegeben sondern auch in vielen anderen ländern.

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