Hunde in der Pubertät

Nicht nur Jugendliche sind in der Pubertät eine Herausforderung, sondern auch Hunde!

Ein Hund durchläuft in der Pubertät körperliche Veränderungen, welche Auswirkungen auf sein Verhalten haben. Mit den folgenden Tipps können Sie die Veränderungen ihres Hundes besser einschätzen und umgehen.

Die Pubertät ist eine Phase die wieder vergeht und wenn ihr Hund erwachsener geworden ist, wird er wieder ruhiger.

Ihr Hund durchläuft die Pubertät, bevor er erwachsen wird. Die Phase beginnt mit 5 – 6 Monaten, bei kleineren Hunden kann sie früher beginnen. In dieser Phase beginnen die Hormone und der Stoffwechsel zu zirkulieren. Mit ca. 18 Monaten erreicht er die geistige Entwicklung eines erwachsenen Hundes und die Phase der Pubertät ist abgeschlossen.

Die meisten Hundebesitzer empfinden die Phase der Pubertät als drastisch. Der Welpe beginnt die Umwelt alleine zu erkunden, die Welt des Welpen dreht sich nur noch um sich und das Interesse an anderen Hunden steigt immer mehr. Aber diese Umstellung kann verwirrend für einen Hund sein. Welpen sind verletzlich können ohne ihren Besitzer nicht überleben. Durch die Pubertät setzt Selbstvertrauen ein und er erkundet die Umwelt aktiv.

Als Hunde Besitzer müssen Sie in dieser Phase den Hund genauso unter Kontrolle haben, wie in der Welpenzeit. Sie bestimmen was gemacht und getan wird. So muss er sich weiterhin an Ihnen orientieren, um zu fressen oder sich zu entleeren. Jetzt ist seine Familie uninteressant, er möchte nicht mehr gefallen und hört auf kein Kommando. Er möchte einfach nur die grosse, weite Welt erkunden.

Deshalb sollte die Hund – Mensch - Bindung weiterhin gefördert werden, seien Sie aber nicht entmutigt, wenn er sie zurückweist. Diese Zurückweisung kann besonders bei grosser Ablenkung erfolgen. Spielen Sie viel mit ihrem Hund, geniessen Sie den Spass und die Freude mit Ihrem Hund. Kleine Spieleinheiten beim Gassi gehen sorgen für Beziehung und Spass. Nutzen Sie bei diesen Trainingseinheiten die Lieblingsleckerli's um den Anreiz mit Ihnen zu spielen, zu erhöhen. Lob und Zuneigung ist in dieser Phase nicht so attraktiv. Erwarten Sie aber in dieser Phase nicht allzu viel.

In dieser Phase sucht ihr Hund seltener ihre Nähe, erst wenn er erwachsender geworden ist, wir das Interesse an Ihnen wieder steigen!

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