Was machen bei Bissverletzungen?

Bei einer Rauferei mit einem anderen Hund können Bissverletzungen entstehen.

Welche Anzeichen zeigt ihr Hund?

Eine Bisswunde kann je nach Grösse und Fellbeschaffenheit, sowie der Ernsthaftigkeit der Rauferei von sehr deutlich bis nicht sichtbar sein. Bisswunden sehen Sie meist in Form von Löchern und es gibt immer einen Gegenbiss.

Was ist zu tun?

Bei einer Rauferei die Hunde trennen, in dem man am besten in die gegenentsetzten Richtungen läuft, so lässt der dominierende Hund meist ab, da er seinem Herrchen folgt.

Bissverletzungen können, auch wenn sie kaum sichtbar sind, zu Infektionen und Abzessbildung führen. Diese können durch die Bakterien an den Zähnen des angreifenden Hundes, die beim Biss übertragen werden, entstehen. Desinfizieren Sie die Bissverletzung ihres Hundes gut und beobachten Sie ihren Hund. Leckt der Hund und die Bissstelle weiter, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Ist die Verletzung zu gross, muss eventuell genäht werden. Ein unverzüglicher Tierarztbesuch ist bei sensiblen Stellen, wie Augen, Luftröhre, Hoden, Ohren, Nerven und bei stark blutenden Verletzungen ratsam.

Nicht sichtbare Verletzungen wie Prellungen, Verletzungen innerer Organe oder Perforation der Leibeshöhlen, sind durch massives schütteln und / oder wegschleudern eines grösseren Hundes möglich. Hier sofort zum Tierarzt.

Quelle: Schweizerische Kynologische Gesellschaft

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