Was machen bei Schock oder Kreislaufproblemen?

Ihr Hund kann einen Schock nach schwerwiegenden Verletzungen, wie grosser Blutverlust, innere Verletzungen wegen eines Verkehrsunfall, Magendrehung, Hitzschlag, allergische Reaktionen nach einem Insektenstich, erleiden.

 

Welche Anzeichen zeigt ihr Hund?

Typische Anzeichen für einen Schock sind zu Beginn allgemeine Schwäche, Hecheln, blasse Schleimhäute, schneller Puls. Bei einem fortgeschrittenen Schock ist die Schleimhaut-Kapillarfüllungszeit stark verzögert, ihr Hund wird apathisch, ist nicht mehr ansprechbar, die Atmung, der Puls und Herzschlag setzen aus.

 

Was ist zu tun?

Stillen Sie mögliche Blutungen, wärmen Sie ihren Hund, so dass keine Unterkühlung entsteht und suchen Sie sofort den Tierarzt auf. Bei Kreislaufversagen mit Atemstillstand den Fang ihres Hundes öffnen und die Zunge hervorziehen und mögliche Fremdkörper aus dem Rachen entfernen. Zeigt ihr Hund danach keine Atmung und ihr Hund wird bewusstlos, muss sofort beatmet werden.

 

Blasen Sie alle drei Sekunden bei geschlossenem Fang und gestrecktem Kopf kräftig einen Stoss Luft in eine oder bei kleinen Hunden auch in beide Nasenöffnungen. Sollte das Herz nicht mehr schlagen, ist eine externe Herzmassage nötig. Legen Sie hierzu ihrem Hund auf die rechte Seite, legen Sie die linke Hand flach auf den Brustkorb (dort, wo der Durchmesser des Brustkorbes am grössten ist) und machen Sie 15 bis 20 schnelle Kompressionen. Den Druck müssen Sie der Anatomie und Grösse des Hundes anpassen.

Quelle: Schweizerische Kynologische Gesellschaft

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